Jan24
2010
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Da ich mir in Kürze einen Mac Mini als Mediacenter kaufen will, habe ich mir dazu bereits vorab drei nützliche Helfer gekauft und diese bereits mit meinem Macbook Pro getestet. Für die Steuerung des Mac Minis sind neben Tastatur und Maus auch eine IR-Fernbedienung sinnvoll. Apple rüstet seit einigen Jahren alle Geräte mit einem Infrarot-Empfänger aus, der in erster Linie für Apples Remote Fernbedienung gedacht ist.

Seit Oktober letzten Jahres bietet Apple die zweite Generation der Apple Remote an. Diese ist nun aus einem Alu-Unibody-Gehäuse und bietet nun sieben statt sechs Tasten. Mit diesen Tasten kann Mac, oder iPhone bequem aus der Ferne gesteuert werden: Man kann Musik und Videos wiedergeben, anhalten, die Lautstärke anpassen, vor- und zurückspulen und auf die Menüs zugreifen. Kompatibel ist die Apple Remote mit Apple Produkten, die nach 2005 eingeführt wurden und über einen integrierten Infrarot-Receiver verfügen.

[aartikel]B002TUQHVU:right[/aartikel]Apple Remote mit iPod und iPhone

Wenn man seinen iPod an die Stereoanlage, aktive Lautsprecher oder den Fernseher anschließt, können mit Apple Remote Songs, Diashows und vieles mehr gesteuert werden. Setze deinen iPod in das Universal Dock ein und wähle eine Wiedergabeliste, Diashow oder ein Video. Für Apple Remote sind das iPod Universal Dock und ein iPod mit einem Dock-Anschluss oder ein iPhone erforderlich.

Apple Remote mit Mac

Mit der Apple Remote man einfach und bequem seine Musik, Fotos, Videos und DVDs steuern. Sie ist kombiniert mit , einer menügesteuerten Vollbildoberfläche in Mac OS X, um den Zugriff auf die digitalen Inhalte des Mac so einfach wie die Navigation eines iPod zu gestalten. Optimale Voraussetzung für die Wiedergabe seiner digitalen Inhalte auf dem Plasma TV und dem Hifi-Verstärker. Wenn man auf die Menü-Taste drückt, wird der Schreibtisch ausgeblendet und es erscheint die Schnittstelle, mit der man Musik in iTunes steuern kann, sowie Fotos in , Videos im Ordner „Filme“ und DVDs.

Wem das alles nicht reicht, dem empfehle ich das Programm Remote Buddy von iospirit. Mit diesem kleinen Helferlein kann man die Apple Remote zu einer vollwertigen Fernbedienung für den gesamten Mac machen: Man kann für so ziemlich jedes Programm die Tasten programmieren und somit das Programm mit der Apple Remote steuern, egal ob VLC, Acrobat oder der Finder. Das ganze bindet sich absolut nahtlos ins Betriebssystem. Die absolute Krönung bietet iPhone-Besitzern: diese können ihr iPhone als Fernbedienung für den Mac nutzen, und zwar bis hin zur programmierbarer Gestensteuerung oder einem Remote-Desktop auf dem iPhone-Bildschirm.

Eine der zahlreichen Highlights an meinem Macbook Pro ist das Multitouch-Trackpad. Früher war ein Touchpad bei Laptops eher ein Mouse-Ersatz – nervig und für lange Arbeiten absolut ungeeignet. Das änderte sich grundlegend, als Apple das Multitouch einführte. Auf einmal war das Arbeiten mit dem Trackpad bequem und vielseitig – die Mouse am Macbook wurde überflüssig. Scrollen, zoomen, drehen, vor- und zurückspringen – alles wurde auch einmal mit einem Touchpad möglich. Also war es nur eine Frage der Zeit, bis Apple diese Intuitionen auch einer Mouse beibringen würde.

[aartikel]B002NX0M8C:left[/aartikel]Den Nachfolger der Mighty Mouse brachte Apple im Oktober 2009 heraus und nennt diese nun – nach einem Markenrechtsstreit – Magic Mouse. Die Magic Mouse wird als die erste Multi-Touch-Maus der Welt bezeichnet. Die Magic Mouse hat keine Maustasten oder anfällige Scrollrädchen – die gesamte Oberfläche ist Maustaste und Touchpad zugleich. Klick überall, scrolle in jede Richtung und streiche zum Blättern auf der glatten, nahtlosen Oberfläche. Sie arbeitet drahtlos via , sodass Kabel oder Adapter der Vergangenheit angehören. Nachdem die logische Verbindung zwischen Magic Mouse und Mac hergestellt wurde, besteht bis zu einer Entfernung von etwa 10 Metern eine sichere und stabile Verbindung. Und mit der integrierten Software kann man sie so konfigurieren, wie man möchte – eine oder zwei Maustasten, 360°-Scrollen, Zwei-Finger-Navigation oder Bildschirmzoom.

Die Magic Mouse arbeitet mit einer Laser-Tracking-Engine, die verglichen mit optischem Tracking auf mehr Oberflächen sehr viel empfindlicher und damit präziser reagiert. Dadurch kann sie auf fast allen Oberflächen besonders genau arbeiten – auch ohne Mauspad.

Alt gegen Neu: Mighty und Magic Mouse von Apple

Alt gegen Neu: Mighty und Magic Mouse von Apple

Neben der glatten, nahtlosen Oberfläche, die als eine oder zwei Tasten fungiert, hat die Magic Mouse eine Multi-Touch-Oberfläche, die auch Gesten unterstützt. Du kannst damit vertikal, horizontal und diagonal scrollen – also um volle 360 Grad – und das ganz einfach durch Berühren an einer beliebigen Stelle auf der Mausoberfläche. Das Navigieren durch lange Timelines in iMovie, eine lange Webseite in oder durch mehrere Bilder in iPhoto ist so einfacher und effizienter. Du kannst auch mit zwei Fingern streichen, um in durch Seiten oder in iPhoto durch Bilder zu blättern. Die Magic Mouse ist die fortschrittlichste Maus, die Apple je entwickelt hat.“ (Quelle: Apple)

Praktische und stressfreie Verpackung

Zu beachten ist, dass die Magic Mouse mindestens Mac OS X 10.5.8 oder neuer  benötigt und nicht kompatibel mit PC ist. Unter -Virtualisierungen soll sie aber einwandfrei und mit vollem Funktionsumfang funktionieren. Zwar ist die Magic Mouse preislich schon recht happig, aber dieser Preis ist absolut gerechtfertigt. Ich denke da nur an meine letzte Logitech-Mouse für meine Windose, die mich neben 50 EUR eine Menge Nerven gekostet hat. Und Qualität, Verarbeitung und Haptik sind – wie von Apple gewohnt – außerordentlich gut. Ein Hingucker ist auch die Verpackung. Wie schon bei den letzen iPods und auch beim neuen Apple Remote bekommt man die Magic Mouse in einer transparenten Kunststoffbox, die auch problemlos als spätere Transportbox dienen kann. Keine nervige Blisterverpackung, wo der Stress schon beim Auspacken beginnt.

Nach nur wenigen Stunden Arbeit mit der neuen Magic Mouse  fühlt sich die alte Mighty Mouse irgendwie klobig und schwer an. Man muss sich nicht mehr das Handgelenk verbiegen sondern seine Hand intuitiv auf den Tisch legen – und darunter die Magic Mouse packen.

Apple Wireless Keyboad

[aartikel]B002NX0M82:right[/aartikel]Der Vollständigkeit halber möchte ich noch das Wireless Keyboard erwähnen. Für ein Mediacenter ist zwar ein Keyboard eher zweitrangig, aber wenn man doch mal im Internet surfen möchte oder eine Datei umbenennen will, dann kommt man daran nicht vorbei. Eine Kabellösung im Wohnzimmer ist nicht wirklich schick, und eine „komplette“ Tastatur, also inklusive numerischen Block, ist nicht notwendig.

Da bietet sich Apples Wireless Keyboard an. Wie die Magic Mouse kommuniziert das Keyboard per Bluetooth mit dem Mac. Obwohl das Wireless Keyboard 24 Prozent kleiner als eine normale Tastatur ist, ist das Arbeiten mit ihr bequem und einfach. Das Gehäuse besteht aus einer schlichten Aluminiumplatte, deren Fuss am oben die Batterien aufnimmt. Das Tastenlayout ist mit dem des weißem Macbooks identisch. Die Tastatur hat einen optimalen Druckpunkt. Im Vergleich zum Vorgänger besitzt das Wireless Keyboard ein Energiemanagement, was die Batterie-Lebensdauer erhöht.

Hübsches Trio: Keyboard, Mouse & Remote

Hübsches Trio: Keyboard, Mouse & Remote

Und zu guter Letzt sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Magic Mouse und Wireless Keyboard mit ihren weiss-silbernen Gehäuse einfach genial aussehen und auf jedem Wohnzimmertisch eine gute Figur machen.

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Geschrieben von Oliver Hartwich
Erschienen am Sonntag, den 24. Januar 2010 um 23:16 Uhr | 97.949 Besuche
Abgelegt unter Hardware

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Ein Kommentar zum Beitrag “Apple Remote, Magic Mouse & Wireless Keyboard: Kleine Helferlein für den Mac”


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  1. 1
    Mac Fernbedienung für Macbook, iMac und co. - Grundlagen Computer schreibt:

    […] Für 17,27 € erhält man die Mac Fernbedienung bei Amazon. Mit im Lieferumfang ist sie z.B. bei Apple TV (ca. 119 €). Wer zu Hause also eh keinen Media-Player hat, sollte sich eventuell Apple TV anschauen. Für mich kommt es allerdings nicht in Frage, da Apple TV nur 720p kann und nicht alle Formate/Container abspielt (z.B. MKV). Einen kurzen Test vom Apple TV könnt ihr im Notebooksbilliger-Blog nachlesen. Eine kurze Vorstellung der Apple Remote ist auch auf Ollihart.de. […]

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