Jul28
2010
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Traditionell nutzt Apple den Dienstag, um neue Hardware auf seiner Webseite zu präsentieren – und gestern war wieder so ein Dienstag. Neben neuen Macs gab es ein neues und ein besonderes Highlight, das Magic Trackpad. Und für die Stromversorgung für Trackpad, Mouse und co. bietet Apple ab sofort Akkus und Ladegerät an.

[aartikel]B003XLYAWC:right[/aartikel]Als Ersatz für die Magic Mouse zur Steuerung von und co. bietet Apple das Magic Trackpad an. Bereits in den letzten Tagen gab es entsprechende Gerüchte und ein Patentantrag beschrieb einige der Funktionen. Dieses neue drahtlose Eingabegerät bietet nun Multi-Touch-Gesten auch für Desktops-Macs. So kann man unter anderem durch das Auseinanderziehen der Finger auf der Glasoberfläche Dokumente und Bilder vergrößern. Wischt man mit drei Fingern über das magische Trackpad, lassen sich Webseiten im Browser vor- und zurückblättern. Einen Mausklick kann man mit einem Fingertipp an beliebiger Stelle auf der Fläche des Magic Trackpad ausführen. Optisch passt das Magic Trackpad zu Apples Bluetooth-Tastatur. Und auch das Magic Trackpad stellt die Verbindung via Bluetooth mit dem Mac her, dabei kann sich der Anwender bis zu 10 Meter weit vom Mac befinden.

Käufer eines iMacs oder Mac Pros können künftig auswählen, ob sie eine Magic Mouse oder das Magis Trackpad bekommen wollen. Alternativ bietet Apple das Trackpad für 69 EUR an.

Nach anderthalb Jahren hat Apple nun auch dem ein Update spendiert. Insgesamt stellt Apple ab August zwei Modelle zur Wahl. Äußerlich nahezu unverändert, wurde  an den inneren Werten geschraubt: Im kleineren Modell gibt Intels Xeon Prozessor mit 8 Megabyte L3-Cache und 2,8 Gigahertz den Takt an. Der Sprung vom Vorgänger, einem Xeon Prozessor mit 2,66 Gigahertz ist allerdings kein großer. Das größere Modell verwendet gleich zwei Intel Xeon Prozessoren, die mit 2,4 Gigahertz Taktfrequenz und 12 Megabyte L3-Cache pro Prozessor aufwarten.

Wer seinen neuen Mac Pro mit anderen Prozessoren bestückt wissen möchte, der kann wählen: Apple bietet für den kleinen Mac Pro einen 3,2 Gigahertz Quad-Core Intel Xeon W3565 Prozessor oder einen 3,33 Gigahertz 6-Core Intel Xeon W3680 Prozessor. Für den Achtkern-Mac stehen zudem zur Wahl: zwei 2,66 Gigahertz 6-Core Intel Xeon X5650 Prozessoren oder zwei 2,93 Gigahertz 6-Core Intel Xeon X5670 Prozessoren. Zu den Aufpreisen gibt es allerdings noch keine Angaben.

Bei der Grafik setzt Apple diesmal auf eine HD 5770 Grafikkarte mit 1 Gigabyte Grafikspeicher, auch im großen Mac Pro hat Apple diese Grafikkarte verbaut. Displays schließt man entweder an einem der beiden Mini DisplayPorts oder an den DVI-Port an. Dank des zusätzlichen Mini DisplayPorts kann der Anwender gleich zwei LED Cinema Displays ohne zusätzliche Grafikkarte oder Adapter anschließen. Optional kann man den Mac Pro noch mit einer HD 5870 Grafikkarte mit 1 Gigabyte Grafikspeicher aufrüsten. Damit hat sich Apple endlich für eine aktuelle und leistungsfähige Grafiklösung entschieden, auch wenn diese nur mit Aufpreis erhältlich ist. Ebenfalls neu sind die optional erhältlichen SSDs mit 512 Gigabyte Speicherkapazität, der Anwender kann bis zu vier dieser Festplatten im Mac Pro einbauen.

[aartikel]B001UJIHQ4:right[/aartikel]Ansonsten bleibt bei den neuen Mac Pro-Modellen alles beim Alten: Der kleinere Mac hat von Haus aus drei Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 1 Terabyte Festplatte. Aufrüsten lässt er sich mit bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Sechs Gigabyte gibt es werksseitig beim Großen gleich dazu, bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher passen in das Modell. Auch die vier FireWire 800- und fünf USB 2.0-Anschlüsse gibt es nach wie vor.  USB 3.0, SATA III und FireWire S3200 gibt es – vorerst – nicht. Der kleinere Mac Pro kostet mit Tastatur und Magic Mouse oder wahlweise Magic Trackpad 2399 Euro, das leistungsstärkere Modell gibt es für 3399 Euro.

Auch an seine iMac-Modelle hat Apple Hand angelegt. Neben neuen Intel , i5 und i7- Prozessoren hat Apple den All-in-one-Mac auch neue Grafikkarten spendiert. Bei den Display-Größen hingegen hat Apple keine Veränderungen vorgenommen, nach wie vor gibt es ein 21 Zoll- und ein 27 Zoll-Modell.

[aartikel]B003XLYAWW:right[/aartikel]Bei den iMacs mit 21 Zoll Display verbaut Apple nun einen i3-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 3,06 Gigahertz und 3,2 Gigahertz. In den 27 Zoll-Modellen schlägt künftig ein i3 mit 3,2 Gigahertz und beim leistungsstärksten Modell ein 2,8 Gigahertz i5-Prozessor mit vier Kernen. Wahlweise kann man aber auch im leistungsstärksten iMac einen Intel Core i7 mit 2,93 Gigahertz Taktfrequenz verbauen lassen, bei den mittleren Modellen einen mit 3,6 Gigahertz.

Bei der Grafik hat Apple ebenfalls aufgerüstet: In den 21 Zoll iMacs integriert der Hersteller eine ATI Radeon HD 4670 mit 256 Megabyte und eine ATI Radeon HD 5670 mit 512 Megabyte Grafikspeicher. Im kleineren 27 Zöller sorgt auch die ATI Radeon HD 5670 und im größeren Modell eine ATI Radeon HD 5750 mit 1 Gigabyte Grafikspeicher für optimale Darstellung.

[aartikel]B001J5519K:left[/aartikel]Beim Display hat Apple nichts verändert, der maximale Betrachtungswinkel der Bildschirme liegt nach wie vor horizontal wie vertikal bei 178 Grad. Auch in puncto Arbeitsspeicher und Festplattenbestückung gibt es keine Überraschungen. Apple verbaut werksseitig in jedem der Modelle vier Gigabyte Arbeitsspeicher, bei den 21 Zoll iMacs findet man zudem eine 500 Gigabyte und eine ein Terabyte Festplatte. Bei den 27 Zöllern finden die Daten nach wie vor auf einer ein Terabyte Festplatte ihren Platz. Allerdings können Anwender beim größten iMac auch eine 256 Gigabyte Solid-State-Festplatte einbauen lassen. Für das Betriebssystem und die wichtigsten Programme reicht das vollkommen – den Rest der Daten legt man auf einer externen Festplatte ab.

Den kleinsten iMac gibt es ab sofort für 1199 Euro, den 21 Zöller mit Core i3-Prozessor und mit 3,2 Gigahertz Taktfrequenz gibt es für 1499 Euro. Bei den 27 Zoll iMacs kostet die kleinere Version 1699 Euro, das leistungsstärkste Modell gibt es für 1999 Euro. Insgesamt bieten die neuen Prozessoren etwas mehr Leistung, aber der Vorteil liegt klar im geringeren Strombedarf.

Zum 24- und 30-Zoll Cinema-Display gesellt sich nun noch ein Apple-Bildschirm mit 27 Zoll. Das 27-Zoll-LED-Cinema-Display hat eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixel. Im neuen 16:9-Display integriert Apple außerdem eine iSight-Kamera, einem Umgebungslicht-Sensor und ein MagSafe-Ladegerät. Den neuen Bildschirm findet man allerdings noch nicht in Apples Online Store, erst ab September soll es erhältlich sein.

[aartikel]B003XLYAW2:right[/aartikel]Neben einem Mikrofon sind auch Lautsprecher und drei USB-Anschlüsse in das Display integriert. Das Display erfüllt die Energy Star 5.0-Richtlinien und erhält den EPEAT Gold Status. Im US-amerikanischen Apple Store wird das 27-Zoll-LED-Cinema-Display 999 US-Dollar kosten, für Deutschland gibt es noch keinen genauen Preis. Apples neues 27-Zoll-Cinema Display wird in Zukunft Apples einziger externer Bildschirm sein. 24- und 30-Zöller sollen in  naher Zukunft nicht mehr angeboten werden.

Als weitere Neuheit bietet Apple nun ein Akku-Ladegerät an. Mit dem können Anwender künftig ihre Akkus aus der Magic Mouse, der Bluetooth Tastatur und dem Magic Trackpad wieder aufladen. Das Ladegerät wird mit sechs hochwertigen Mignon-Akkus zum Preis von 29 EUR angeboten.

(Fotos: apple.com)

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Geschrieben von Oliver Hartwich
Erschienen am Mittwoch, den 28. Juli 2010 um 21:51 Uhr | 7.433 Besuche
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