Mrz10
2011

Apple veröffentlicht iOS 4.3

Geschrieben 10. März 2011 von
Veröffentlicht in iOS-Geräte Keine Kommentare »
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Zwei Tage früher als angekündigt hat am Mittwoch die Version 4.3 des -Betriebssystems zum Download über iTunes freigegebene und bietet mit dem 660MB großen Download eine Hand voll Neuerungen für iPhone und iPad.

 

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Personal Hotspot für iPhone 4: Tethering nun zusätzlich per Wifi an maximal 5 Geräte möglich
  • iTunes Privatfreigabe (iTunes Home Sharing): Mit der iTunes Privatfreigabe erhält man im lokalen Netzwerk Zugriff auf die iTunes-Mediathek eines Macs oder PCs. Die Inhalte lassen sich auf das iOS-Gerät streamen
  • Verbessertes AirPlay: AirPlay unterstützt neben Fotos jetzt auch Videos aus der Foto-Applikation. Zusätzlich lassen sich nun auch Inhalte von Webseiten und Apps von Drittherstellern auf das Apple TV 2 streamen,
  • Verbesserter . Der Mobile ist dank Nitro JavaScript Engine noch schneller
  • HD Video-Output über Apples neuen HDMI-Adapter: das iPad 2 unterstützt zusätzlich die Ausgabe des Homescreens beziehungsweise des gesamten Bildschirminhaltes, ältere Geräte können nun Videos und Fotos in HD ausgeben – zuvor nur SD
  • Apples “Ping” Social Music Network mit neuen Funktionen: Push Benachrichtigung bei Kommentaren oder Follower-Anfragen, Ping kann in den Einstellungen unter Einschränkungen deaktiviert werden (Elternfreigabe)
  • Die Anzahl der erneuten Erinnerungen an Mitteilungen kann nun definiert werden (zwischen ein- und zehnmal)
  • iPad-Schalter kann nun wahlweise als Rotationssperre des Bildschirms oder Stummschalter verwendet werden
  • Nur Apple TV 2: Dolby 5.1 bei Netflix Streaming (nur US-Kunden), Pay-TV-Streaming der Major League Baseball und NBA (nur US-Kunden), Überarbeitete Onscreen-Tastatur
  • Bugfixes

Dieses Update – vielleicht das letzte große Update für iOS 4 – ist nur für iPhone 3GS, iPhone 4, touch 3. und 4. Generation, iPad, iPad 2 und Apple TV 2 geeignet. Vermutlich wird bereits im April der nächste gr0ße Versionssprung auf iOS 5 angekündigt. Somit wird den App-Entwicklern – wie schon im letzten Jahr – genügend Zeit gegeben, ihre Apps auf das neue System anzupassen, ehe iOS 5 dann vermutlich im Juni – parallel zum Start des neuen iPhone 5 – veröffentlicht wird.

Aber nicht nur iOS-Nutzer dürfen sich über Software-Updates freuen, auch Nutzer von und PC erhalten Neues. Auch Apples Webbrowser Safari bekam eine Aktualisierung und trägt nun in seiner aktuellen Fassung die Versionsnummer 5.0.4.  Das Updatepaket, was für und Win zur Verfügung steht, enthält:

  • Verbesserte Stabilität von Webseiten, die in mehreren Bereichen Inhalte mit Plug-Ins darstellen,
  • verbesserte Kompatibilität von Webseiten, die Effekte wie Bild-Reflexionen oder -Übergänge verwenden,
  • Behebung eines Problems, bei dem einige Webseiten-Layouts nicht korrekt gedruckt wurden,
  • Behebung eines Problems, bei dem Webseiten mit Plug-Ins den Inhalt falsch angezeigt haben,
  • Behebung eines Problems, bei dem der Bildschirmschoner gestartet wurde, während ein Video innerhalb von Safari wiedergegeben wurde,
  • verbesserte Stabilität und Kompatibilität mit VoiceOver auf Webseiten mit Eingabefeldern für Text und Listen mit auswählbaren Einträgen.

Neben iOS 4.3, Safari 5.0.4 aktualiserte Apple  auch das iPhone-Konfigurationsprogramm auf die Version 3.3. Mithilfe des kleinen Tools können vor allem Unternehmen Smartphone und iPod touch ihrer Mitarbeiter schnell und einfach administrieren. Per XML-Datei lassen sich WLAN-Einstellungen, Exchange-Account für E-Mail-Adressen, VPN-Einstellungen und Zertifikate definieren. Außerdem können Administratoren mithilfe des iPhone-Konfigurationsprogramms spezifische Programme auf mehreren Geräten gleichzeitig verwalten und installieren.

Nicht vorenthalten möchte ich an dieser Stelle noch zwei Veröffentlichungen in diesem Zuge:  Neben den ersten Guided Tours für GarageBand sowie iMovie für iPad 2 ist Apples Entwicklungsumgebung Xcode ab sofort in Version 4 im Mac App Store erhältlich. Für 3,99 EUR lassen sich mit native Applikationen für X und iOS entwickeln. Bis vor dessen Einzug in den Mac App Store konnte Xcode, eine kostenlose Registrierung sowie das Abnicken einer Verschwiegenheitserklärung (NDA) vorausgesetzt, kostenlos heruntergeladen werden.

Möchte man seine entwickelte Applikation ausserhalb des integrierten Simulators testen, sprich auf einem iOS-Gerät installieren, ist wie schon zuvor ein kostenpflichtiger Entwickler-Account für 79 Euro pro Jahr notwendig. Zählt man bereits zu diesem Kreis, lässt sich Xcode natürlich wie gewohnt unter developer.apple.com kostenlos herunterladen. Die Verbreitung von Xcode über den Mac App Store dient wohl in erster Linie dazu, Interessenten den Einstieg in die App-Entwicklung zu erleichtern.

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Geschrieben von Oliver Hartwich
Erschienen am Donnerstag, den 10. März 2011 um 14:52 Uhr | 6.271 Besuche
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