Mai03
2011

Mein Weg zum neuen iPad

Geschrieben 3. Mai 2011 von
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iPad 2 mit

Ein Tablet stand ja schon länger auf meiner persönlichen Wunschliste. Jedoch hat mich die erste Generation des iPads nie wirklich überzeugt. Als dann Anfang März Apple offiziell das iPad 2 vorgestellt hat, da der Kauf auch schon eingeplant. Vor allem die weiße Ausführung hat es mir sofort angetan. Hinzu kommt, dass inzwischen auch zahlreiche App-Hersteller das iPad erkannt haben und spezielle Apps oder Versionen ihrer iPhone-Apps für Apples Tablet anbieten. Und nach nun mehr als vier Wochen iPad 2 habe ich es noch keine Sekunde bereut, ganz im Gegenteil …

Nach der Präsentation am 2. März spielte ich kurz mit dem Gedanken, mir das neue iPad bereits zum US-Start zu bestellen und dann via Borderlinx schicken zu lassen. Ein grobes Überschlagen der Kosten hat mich aber dann schnell davon abgebracht. Für solche „Investitionen“ habe ich zwar eigentlich ein separates Guthaben bei der Bank of Scotland, aber weil es nur zwei Wochen bis zur Deutschlandpremiere waren, beschloss ich noch zu warten. Einige Tage vor dem 25.3. nannte Apple dann die genauen Daten zum Verkaufsstart. Die Freigabe im Apples Online-Store sollte am Freitag Morgen um 2 Uhr erfolgen, der „Offline“-Start dann um 17 Uhr. Die allgemeine Vorfreude erhielt aber gleich einen Dämpfer, als – nicht zuletzt durch die Produktionseinbrüche bei den Zulieferen aufgrund des schweren Erdbebens in Japan – die Lieferprognosen nach unten korrigiert wurden und die Händler, die ab 17 Uhr Geräte verkaufen wollen, nur eine überschaubare Stückzahl erhalten hatten.

Oops – da geht gar nichts mehr …

Auch wenn ich zur arbeitenden Bevölkerung gehöre, habe ich mich in der Nacht zum 25. März wachgehalten: Und um kurz nach halb zwei war es dann soweit: Apple schaltete sein Bestellsystem frei. Und der Anstum war ungemein, obwohl bereits von Beginn an Lieferzeiten von 2 – 3 Wochen genannt wurden (beim US-Start war wenigstens noch für einige Stunden eine sofortige Lieferzusage angegeben): Bereits schon vor der eigentlich genannten Startzeit brach das Shopsystem des Apple-Store komplett zusammen und ließ so gut wie keine Bestellungen mehr zu. Nach einer halben Stunde erfolglosen Bestellversuchen gab ich das Projekt auf und überlegte mir auf dem Weg ins Bett, wie ich nun doch noch am Freitag an ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für mich komme …

Nach einigen Stunden Schlaf stiess ich dann um sieben bei meinem morgendlichen Rundgang durch die digitalen Weiten auf einige Bilder vom Apple-Store in München, wo tatsachlich einige beknackte (‚tschuldigung, aber anders kann man das nicht bezeichnen) Fanboys seit sechs Uhr vor dem Store verweilen. Noch einmal, der Verkaufsstart erfolgte nicht zur Geschäftsöffnung am Morgen sondern erst um 17 Uhr am Nachmittag. Und diese Schlange sollte in den Tagesstunden noch länger werden und auch nicht die einzige landesweit bleiben.

Diese Bilder liessen meine Hoffnung darauf, noch an diesem Tag Besitzer eines neuen iPad 2 zu werden, nicht gerade wachsen. Ich sah in Gedanken schon die lange Schlange vor dem Gravis-Store am Ernst-Reuter-Platz und die hysterischen Fanboys, die sich um eine Handvoll Geräte prügelte. Da ich eh kein großer Freund von Gravis und seinem komplett arroganten, eingebildeten und überheblichen Verkaufspersonal bin, schied diese endgültig Erwerbsquelle aus. Ich schaue schon erfreut auf den Herbst, wenn Apple am Ku’damm in Berlin den größten Apple-Store in Deutschland eröffnen will.

Bequemes Arbeiten am iPad 2 mit Hilfe des Smart Covers

Aber es gibt ja glücklicherweise noch angenehme und sympathische und vor allem kompetente Autorisierte Apple-Partner in . Einer davon ist Cyperport, der sich mit seinen zwei Filialen in der Hauptstadt schon einen Namen gemacht hat. Das Dresdner Elektronikkaufhaus hat nicht viel Werbung um die Einführung von Apples neuen Tablet gemacht sondern lediglich in seinem Newsletter darauf hingewiesen. Auch auf der Webseite war der Hinweis zum neuen iPad nicht gerade offensichtlich.

Das Wo und Wann war gefunden, musste nur noch das Wie geklärt werden: Mir wurde klar, dass ich auf Schützenhilfe angewiesen war. Mein Freund Maik kam mir da in den Sinn. Er musste an diesem Freitag nur bis 15 Uhr arbeiten, er könnte also direkt zur Friedrichstraße düsen und zumindest so gegen 16 Uhr die Lage checken. Gesagt, getan. Als er dann um kurz vor vier bei Cyberport ankam, warteten lediglich ein Dutzend Kaufinteressenten im Geschäft. Cyberport erklärte, dass sie kurz vor 16.30 Uhr Wartenummern für die etwa 30 Geräte an die Interessenten verteilten, frei nach dem Motto „First come first serve“. Man musste sich hier bereits auf die gewünschte Ausführung festlegen, wobei nicht alle Ausführungen des iPad 2 zur Verfügung standen. All die, die eine Nummer hatten, sollten dann auch ihr Gerät bekommen. Meine erste Wahl, ein weißes 3G mit 32 GB, war jedoch bereits vergriffen, als Maik unsere Nummer bekam, so dass ich mich nun für das weiße Spitzenmodell entscheiden „musste“.

Personal Hotspot

Als ich mich dann kurz nach 16 Uhr endlich ins Wochenende flüchten konnte, war somit bereits alles entschieden. Kurz nach halb fünf traf ich dann vor Ort ein und wir mussten nur noch bis 17 Uhr warten. Immer noch kamen Kaufbegierige vorbei, die aufgrund der kurzen Schlange kurzzeitig hofften, hier eines der neuen iPads ergattern zu können. Jedoch wurde diesen dann schnell erklärt, dass es heute und hier keine Geräte mehr gibt. Punkt 17 Uhr durfte ich dann meine Wartenummer einlösen.

Eigentlich war mein Plan, mir die WiFi-Version zuzulegen, also auf das 3G-Modul verzichten. Ich nutze das iPad überwiegend daheim oder „inhouse“, wo ein WLAN zur Verfügung steht. Ist man wirklich mal unterwegs, steht der „Personal Hotspot“ meines iPhones bereit. Dann bin ich über eine Foreneintrag darauf aufmerksam geworden, dass ja nur die 3G-Variante einen GPS-Chip besitzt. Die WiFi-Version nutzt hingegen nur eine Ortung, wenn sie online ist und das WLAN diese Ortung unterstützt – eine echte Positionsbestimmung ist also nicht möglich. Die 3G-Version besitzt, wie das iPhone auch, eine AGPS-Positionsbestimmung.

Assisted Global Positioning System ist ein Verfahren zur Übermittlung von Hilfsdaten über ein von GPS verschiedenes Übertragungsnetz zur genaueren und vor allem schnelleren GPS-Positionsbestimmung. Über eine separate Datenverbindung (meist das Mobilfunknetz) wird der Empfänger mit zusätzlichen Hilfsinformationen versorgt, wie etwa der ungefähren Position des Empfängers, die durch die Triangulation im Mobilfunknetz erstellt wird.

Vodafone HSUPA: Von solch einer Upload-Rate träumt man bei ADSL …

Damit das funktioniert, muss aber eine aktivierte SIM-Karte im Gerät und das iPad im Mobilfunknetz eingeloggt sein. Da ich keine Lust auf einen weiteren Mobilfunkvertrag habe und sich eine monatliche Flatrate auch nicht lohnt, habe ich mir für das iPad einen Prepaid-Datentarif gesucht. Aufgrund meiner schlechten Erfahrung (vor allem im Bereich Datennetz) mit E-Plus, fielen E-Minus – Lösungen wie simyo oder blau.de schon mal weg. Als Ersatz für meinen gekündigten E-Plus-Vertrags meines Zweithandys werde ich ab 3. Mai nutzen. ist ein Prepaid-Anbieter, der das Vodafone-Netz nutzt und darüber hinaus günstige Tarife anbietet. war somit auch meine erste Variante für die  iPad-Datennutzung. Dann kam mir eine andere Idee: Ich nutz schon seit einiger Zeit den “Prosieben WEB Stick”, wenn ich unterwegs bin und keine Lust auf überteuerte Hotel-WLAN-Tarife habe. Prosieben bietet hier einen günstigen Prepaid-UMTS-Datentarif (ohne Vertrag und Mindest-Tralala) an, der das Vodafone-Datennetz nutzt (volle 7,2 MBit/s). Abgerechnet wird nach Stunde / halber Tag / 3 Tage (ideal fürs Wochenende) oder 30 Tage. Interessant ist, dass die 30 Tage-Option mit 19 EUR günstiger ist, als die meisten Flatrate-Knebelverträge. Angeboten wird auch eine SIM-Only-Optionen an, wo man auf der Karte dann gleich 10 EUR Startguthaben hat. Seit neuesten wird auch die Micro-SIM-Karte angeboten.

 

Kartendoppel von Vodafone: Micro- und Mini-SIM

[aartikel]B003VJV2YU:right[/aartikel]Die Idee war nun, meine SIM-Karte auf eine Micro-SIM-Karte zuzuschneiden (das klappte ja schon bei meinem iPhone 4, wo meine selbergebastelte Micro-SIM-Karte seit Juni letzten Jahres problemlos seinen Dienst tut) und dann je nach Bedarf mit Kartenadapter in meinem Webstick oder im iPad zu nutzen. Perfekt wäre natürlich ein Kartendoppel aus Mini- und Micro-SIM, was dann auf ein Guthabenkonto zugreifen würden. Kurzer Anruf bei der Kundenbetreuuung, ob sie so etwas anbieten – überhaupt kein Problem. Am nächsten Tag hatte ich mein neues Kartendoppel im Briefkasten. Ich lade nun mein Konto (per Kreditkarte oder -Karte) auf und kann das Guthaben dann sowohl für meinen UMTS-Stick im Laptop als auch über die Micro-SIM im iPad nutzen.

Doch schauen wir uns das neue iPad nun mal näher an. Im Vergleich zum ersten iPad fällt sofort das neue Design auf. Durch die abgerundeten Seiten wirkt das iPad 2 noch dünner als es eh schon ist. Und die neue Rückwand mach das Gerät nicht nur schlank, sondern kommt auch der Ergonomie zu Gute: Das iPad 2 liegt super in der Hand und man kann bequem auch längere Zeit mit dem Gerät mit einer Hand arbeiten. Wichtig ist das Gewicht und die Handhabung auch beim Spielen mit dem Achsensensor, da man hier das iPad ja vor sich mit beiden Händen hält und ein schweres Gerät hier bald störend wirkt.

Nicht wirklich nützlich: Die Kamera auf der Rückseite

Das Display ist brilliant und klar, die Auflösung, die ja im Vergleich zum ersten iPad unverändert ist, absolut ausreichend. Ich versteh eh das ganze Geheule einiger „Experten“ nicht, die hier ein forderten. Wir reden hier von einem 10-Zoll-Display und man sollte eines nicht vergessen: Das iPad 2 hat eine höhere Auflösung als die meisten Netbooks (von Tablets anderer Hersteller – sofern sie bereits auf dem Markt und serienreif sind – mal ganz abgesehen). Zum zweiten ist eine Retina-Auflösung bei einem Zehnzoller preis-leistungs-technisch einfach (noch) nicht möglich.

[aartikel]B004TEPN4G:right[/aartikel]Sparen können hätte Apple sich die Backcamera. Hat die Frontcamera die Aufgabe, für Videochats zur Verfügung zu stehen, ist die Kamera auf der Rückseite eigentlich überflüssig. Die Fotofunktion ist ziemlich mau (Auflösung von 0,7 MP), immerhin sind Videoaufnahmen in HD (720p) bis zu 30 fps möglich. Aber mal ehrlich: Wer rennt mit einem Tablet durch die Gegend und macht damit Fotos oder Videos ???

So einfach wie genial ist das Smart Cover, was Apple zusammen mit dem iPad 2 herausgebracht hat. Es dient nicht nur als Schutz für das Display sondern auch als iPad-Ständer. In der liegenen Position kann man bequem damit arbeiten und bspw. Texte tippen, stehend dient das iPad so als Videoabspieler oder digitaler Bilderrahmen. Die notwendige Software hat Apple ins iOS integriert und lässt sich auf dem Lockscreen aktivieren. Ich habe Kunststoff- und Lederversion des Smart Covers verglichen: Das Ledercover lohnt sich einfach nicht. Vergleicht man die beiden Oberflächen, sieht man nur sehr schwer den Unterschied, der Aufpreis für die Ledervariante lohnt sich meiner Meinung nach nicht.

Penultimate

Als Etui für den Transport in der Tasche oder im Auto hab ich mir ein iPad-Etui von zugelegt. Da diese ursprünglich für das dickere erste iPad konzipiert wurden, passt hier das iPad 2 auch bequem mit Smart Cover hinein. Das Crumper „PJs iPad“ ist durch seine verstärkte Rückwand äußerst stabil und dennoch nicht zu dick, wie manch andere iPad-Etuis. Alternativ bietet sich natürlich auch das „The Gimp“ an, die sich bereits als Macbook (Pro) – Schutz bewährt hat.

[aartikel]B0042AK2UM:right[/aartikel]Einer der Vorteile eines Tablets ist zweifelsohne das Touchscreen. Hier bietet sich sich förmlich die Möglichkeit eines digitalen Notizbuchs an, in das man hanschriftlich seine Ideen und Notizen bringen kann. Mit dem Finger ist die Sache allerdings etwas mühselig und erinnert eher an die ersten Malversuche eines dreijährigen, daher macht hier ein Stylus Sinn. Wichtig ist hier ein Stift mit einer weichen Spitze, die den Finger ersetzt. Ich habe hier mehrere Pens ausprobiert und bin beim AluPen von just mobile gelandet. Dieser hat die Form eines dicken Buntstifts und liegt dementsprechend gut in der Hand. Auch die Spitze ist im Vergleich zu anderen sehr hochwertig. Absolut enttäuscht hat der Ten1 Pogo Sketch Stylus: Der Stift ist viel zu leicht und zu klein und die Spitze ist dermaßen billig verarbeitet und verbiegt sich schnell, so dass die Gefahr besteht, dass man mit dem Stiftgehäuse auf das Display kommt.

Fotoübertragung von der SD-Card auf das iPad

Entsprechende Apps gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Ich habe hier einige getestet und schwanke momentan noch zwischen UPAD (hier wird auch eine Light-Version angeboten) und Noteshelf. Beide bieten als Schreibhilfe einen Handballenmodus, damit man beim unvermeidlichen Auflegen des Handballens auf das Display nicht mit diesem „mitzeichnet“. Ein gutes Notizprogramm ist auch Penultimate, auch wenn dieses den Handballenmodus nicht bietet. Programme mit Schrifterkennung, also dem „Übersetzen“ der Handschrift in Buchstaben und Wort, gibt es zwar schon, aber sind diese noch alles andere als brauchbar.

[aartikel]B003K1EYM6:left[/aartikel]Ein interessantes Zubehör ist das bereits vom ersten iPad bekannten Camera Connection Kit. Durch dieses Adapterkit kann man sein iPad als Zwischenspeicher für seine gemachten Fotos nutzen: Dazu verbindet man seine Digicam per Mini-USB-Kabel oder steckt die SD-Karte in das Connection Kit – dieses bietet dazu zwei Adapter, ein USB-auf- Universaldock und ein SD-Reader für den Universal Stecker am iPad.

Die gewählten Fotos werden dann in die Fotos-App kopiert oder verschoben und können dann später auf den Computer übertragen werden. Klar hätte Apple einen SD-Card-Reader auch direkt ins iPad integrieren können, ich persönlich finde den Weg über das Camera Connection Kit aber ganz elegant, da man so nicht zig Anschlüsse und Öffnungen am Gerat hat und das Connection Kit passt bequem in meine Kameratasche.

[aartikel]B004QK5N5W:right[/aartikel]Lohnenswert ist auch der Apple Digital AV Adapter, mit dem man die Ausgabe des iPads via HDMI-Kabel in Full-HD mit bis zu 1080p auf einen Flatscreen übertragen kann. Unterstützt werden Bildschirmsynchronisation oder Videoausgabe, z.B. für die Foto- oder Videopräsentation. Neben perfekten Bild wird durch den AV Adapter auch der Ton als Dolby Digital 5.1 Surround Sound übertragen. Und damit dem iPad während der Übertragung nicht der Saft ausgeht, besitzt der Digital AV Adapter noch einen Universal-Dock Anschluss, mit dem man das iPad mit Strom versorgen kann.

Alternativ kann man natürlich auch Apples VGA-Adapter nutzen, der die Ausgabe entweder auf ein Composite- oder Komponentenvideo leitet. Hier werden für die Videoausgabe mit 576p und 480p (Apple Component AV Kabel) oder mit 576i und 480i (Apple Composite AV Kabel) unterstützt.

Absolut perfekt arbeitet mein neues iPad mit meinem Bluetooth-Headset MM550 von Sennheiser zusammen. Die Audioausgabe mit dem MM550 ist am iPad auch wesentlich besser als am iPhone 4: Die Musikwiedergabe ist lauter und kräftiger als beim kleinen Bruder. Ideal ist auch die Steuerung der Musikwiedergabe mittels der Gehäusetasten MM550. Und wenn man nicht seine komplette Musiksammlung auf das iPad übertragen hat, gibt es ja noch die Möglichkeit der iTunes Privatfreigabe.

Zu einer der wesentlichen Neuerungen des iPad 2 zählt auch erheblich gestiegene Rechenleistung, dank des neuen 1-GHz A5-Prozessor. Erste Benchmarktests zeigen, dass Apple nicht zu viel versprochen hat und das neue Modell tatsächlich deutlich besser abschneidet. In Geekbench (Disziplin Fließkomma) erreicht das iPad der ersten Generation 456 Punkte, das iPad 2 bringt es hingegen auf 915 Zähler. Auch die Speicheranbindung wurde schneller, das Ergebnis steigt von 644 auf 787 Punkte. Der Durchschnittswert aller Test liegt bei 750 Zählern, das Vorgängermodell schafft 448 Punkte.

Technische Details des iPad 2 WiFi-3G 64 GB

Der neue A5-DuoCore-Chip, der wie der A4 von Samsung in 45-Nanometer-Bauweise hergestellt wird, misst 120 Quadratmillimeter und ist damit fast doppelt so groß wie der A4-Prozessor des ersten iPad (53 Quadratmillimeter). Das ist auch kein Wunder, er besteht neben den zwei Prozessorkernen aus einem Dualcore-Grafikchip (. Das gesamte SoC (System on a Chip) des A5 misst 16,7×14,3 Millimeter und besteht aus neun Lagen, in denen unter anderem Prozessor, Speicher und der Grafik-Chip des iPad 2 untergebracht sind. Verantwortlich für den Powershub ist neben dem DuoCore vor allem der neue 512 MB Low-Power-DDR2-RAM (LPDDR2).

Asphalt 6 HD

[aartikel]B003OHGE1K:right[/aartikel]Apple versprach zudem erheblich bessere Grafikleistung; im GLBenchmark 2.0 schaffte das iPad der ersten Generation acht Bilder pro Sekunde, das iPad 2 44. Bei grafiklastigen Programmen ist dieser Unterschied sehr deutlich spürbar. Dazu zählen in erster Linie Spiele für das iPad. Und inzwischen haben auch schon die ersten Hersteller Aktualisierungen veröffentlicht (bspw. Asphalt 6 HD), die die Vorteile des neuen iPads ausnutzen. Einige gehen sogar noch weiter und binden die HDMI-Schnittstelle voll und ganz in den Spielespass ein: So hat Firemint ein Update für Real Racing 2 HD pünktlich vor Ostern, was die Ausgabe via HDMI auf einen angeschlossenden HD-TV streamt und das iPad nur noch als Lenkrad mit integrietem Display nutzt. Ein erstes iPad-2-Update für Real Racing 2 HD gab es bereits direkt nach dem Start des iPad 2 und bietet eine atemberaubende Grafik auf Apples neuem Tablet. Überhaupt ist das iPad eine ideale Spielekonsole, nicht zuletzt aufgrund des Drei-Achsen-Gyroskops, der bereits im iPhone 4 begeistert.

Real Racing 2 HD auf dem iPad 2

Real Racing 2 HD über HDMI auf dem Flat-Screen (links), gesteuert wird per iPad 2 (rechts)

Interessant ist, dass es einige Detailunterschiede zwischen der iPhone-Variante (Real Racing 2) und der iPad-Version (Real Racing 2 HD) gibt. Die betrifft beispielsweise Details an und auf den Rennstrecken.

Real Racing 2 (iPhone 4) und Real Racing 2 HD (iPad 2):

… wo auf dem iPad (rechts) ein Tunnel ist, fährt man auf dem iPhone nur durch den Wald (links)

 

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Geschrieben von Oliver Hartwich
Erschienen am Dienstag, den 03. Mai 2011 um 20:39 Uhr | 12.562 Besuche
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