Aug08
2012
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in der aktuellen Version 2.1.6 auf dem , leider ohne Duplexunterstützung bei meinen Samsung-Geräten

Nachdem ich mich vor einigen Wochen schon mit der kostenlosen Netgear-Lösung GENIE befasst habe, möchte ich heute zwei weitere -Softwarelösungen vorstellen. Netgear bietet mit GENIE ein Netzwerkwartungspaket an, welches auch AirPrint zur Verfügung stellt. Leider traten bei mir damit einige Störungen im lokalen Netzwerk auf.

Zum einen bemerkte ich seit der Installation und Inbetriebnahme von GENIE eine ungewöhnlich hohe Netzwerklast in den Zeiten, in denen eigentlich kein Gerät im Netzwerk kommuniziert. Anfangs störte mich das nicht. Dann bemerkte ich, dass meine Synology DiskStation auf einmal, obwohl diese gerade nichts zu tun hatte, nicht mehr in den verdienten Ruhezustand ging. Nach länger Fehlersuche kam nur noch GENIE als Störungsquelle in Frage – und so war es dann auch.

Druckerauswahl via Airprint auf dem

Wer kann denn vermuten, dass ein unsauber programmiertes Netzwerktool – dazu noch von einem namhaften Hersteller, einen NAS am einschlafen hindert: denn vermutlich genau die Netzwerkdiagnose im GENIE, die sich leider auch nicht deaktivieren lässt, die wohl auch die regelmäßige Last auf meinem lokalen Netzwerk erzeugt, pingt den NAS immer wieder an. Natürlich könnte ich einfach das „Wake-on-LAN“ an der DiskStation abschalten. Das würde vermutlich mein Problem lösen, dann wäre aber mein NAS nicht mehr ohne weiteres von außen erreichbar …

Also suchte ich weiter nach einer AirPrint-Lösung für meine beiden . Und ich kam auf Printopia, inzwischen bereits als Version 2 auf dem Markt. Printopia ist im Grunde genau dass, was ich brauche: eine Software-AirPrint-Lösung ohne weiteren Schnick Schnack. Bei Recherechen zu Printopia bin ich dann noch auf FingerPrint gestoßen, eine Software mit gleichem Funktionsumfang, aber doch ihren (aus meiner Sicht) Vorzügen – dazu aber später mehr.

Vernünftig: Printopia nistet sich in den Systemeinstellungen ein – FringerPrint nimmt lieber in der Menüleiste Platz

FingerPrint auf dem Mac …

Anders als Printopia nistet sich FingerPrint nicht in der Systemsteuerung sondern in der Menüleiste (und auf Wunsch im Dock) ein. Mir persönlich gefällt die Printopia-Lösung besser, da meine Menüleiste nun noch ein Icon mehr aufnehmen muss und eh schon komplett überfüllt ist. Bei beiden Programmen erhält der Nutzer ein Fenster, in dem er die freizugebenden Drucker auswählt bzw. Virtuelle Drucker einrichtet. Die Konfiguration ist bei beiden Lösungen absolut problemlos und schnell erledigt. Direkt nach dem Bestätigen der Einstellungen erscheinen die ausgewählten Drucker im „Drucken“-Dialog im iOS. Das klappt selbst bei der Windows-Version einwandfrei, der systemtypische Neustart des Betriebssystems nach kleinsten Änderungen bleibt einem in diesem Fall erspart.

… oder auf dem Windows-PC

Beide Lösungen bieten zusätzlich die Möglichkeit, den Druckauftrag an ein anderes Programm weiterzuleiten, etwa an eine Dokumentenverwaltung oder einen Cloudstorage. Dropbox ist bei beiden bereits als Beispiel vorkonfiguriert. Man braucht hier auch keine Zugangsdaten, da die Software das PDF des Druckauftrags einfach in den lokalen Cloudordner schupst. Somit kann man jeden Clouddienst, der eine lokale Synchronisation auf dem Computer hält, auf dem die AirPrint-Software installiert ist, nutzen. Auch Evernote als virtueller Drucker ist möglich, hier wird einfach das Programm als Empfänger ausgewählt.

Leider fehlt bei Printopia die „Doppelseitig“-Option im iOS

Ein Pluspunkt von FingerPrint ist, dass Collobos hier auch eine Version für Windows anbietet, Ecamm bietet Printopia nur für Apples Mac OS X an. Preistechnisch liegen beide Lösungen auf einem Level – knapp 20 US-Dollar, also ca. 16 Euro sind für die Vollversion fällig. Und beide Anbieter stellen dem Interessenten eine Testversion kostenfrei zur Verfügung, welche einige Tage lang den vollen Funktionsumfang ohne Einschränkungen ausprobieren lässt.

Und dieser Testlauf ist auch zu empfehlen. Oberflächlich betrachtet sollte man annehmen, dass beide Programme ihre Aufgabe auf identische Art und Weise verrichten, aber dem ist nicht so. Nach der Installation von Printopia stellte ich fest, dass bei keinem meiner beiden installierten Drucker – einem Samsung SLX-4828 S/W-Multifunktionsdrucker und einem Samsung CLP-770 Farblaser – die Duplexeinheit erkannt und auf dem iOS-Gerät zur Verfügung gestellt wird. Auch scheint es hier keinerlei Einstellungen zu geben, die mich diese Funktionalität aktivieren lässt.

… anders bei FingerPrint: Hier ist Duplexdruck problemlos möglich

Anders bei FingerPrint. Hier sieht man bereits in dem Konfigurationsfenster, welche Funktionen die einzelnen Drucker bieten. Und man kann sogar unnötige Papierformate abwählen, so dass diese im AirPrint-Menü auf iPhone bzw. iPad gar nicht erst angeboten werden. Duplex wird mir bei FingerPrint bei beiden Drucker angeboten und auch problemlos verwendet.

Wir fassen zusammen: Obwohl beide Programme ähnlich sind, gibt es wohl kleine Unterschiede in der Implementierung. Man sollte sich auf jeden Fall beide Testversionen installieren und ausprobieren – und dann entscheiden, welche man sich als Vollversion zulegt.

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Geschrieben von Oliver Hartwich
Erschienen am Mittwoch, den 08. August 2012 um 14:59 Uhr | 15.139 Besuche
Abgelegt unter iOS-Geräte

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