Jul13
2010
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Auf der Suche nach einer vernünftigen und bequemen Möglichkeit, Daten zwischen PC und Mac zu synchronisieren, bin ich auf Dropbox gestoßen. bietet – ähnlich wie die von MobileMe – einen Speicherplatz im Internet an, auf dem man systemübergreifend Zugriff hat. Er eignet sich als ideal zum zentralen Speichern von Dateien, die man stets benötigt. Beim genaueren Hinschauen bietet aber weitaus mehr als nur einen Netzwerkspeicher.

Der große Vorteil ist, dass die entsprechende Clientsoftware auf dem PC oder Mac eine lokale Kopie der Daten speichert, so dass man zum einen auch offline an die Daten herankommt, zum anderen die Daten immer noch als Sicherungskopie lokal gespeichert hat. Synchronisiert wird der Dropbox-Ordner mit dem Server, sobald eine Datei verändert wurde und der Rechner online ist. Dabei werden bei Änderungen innerhalb einer Datei nur die modifizierten Bereiche kopiert.

Als „free user“ erhält man nach der Online-Anmeldung einen 2GB-Speicher, den man aber durch Installieren einer Clientsoftware auf seinem PC oder Mac und Durchsehen des Tutorials um 250 MB erweitern kann. Darüber hinaus kann man durch erfolgreiches Einladen eines neuen Nutzers jeweils weitere 250 MB dazubekommen – maximal kann man seinen freien Account auf 10 GB vergrößern. Darüber hinaus kann man aber auch einen „Pro 50“ oder „Pro 100“-Account buchen (oder später upgraden), dieser bietet dann 50 GB ($9,99 monatlich oder $99,00 jährlich) bzw. 100 GB ($ 19,99 / $ 199,00).

Dropbox Webinterface

Besonders bequem sind die unterschiedlichen Möglichkeiten, auf seine Daten zuzugreifen. Neben den bereits erwähnten Clients für Windows, Mac OS und Linux gibt es eine Weboberfläche für die Verwaltung seiner Dropbox. Hier bietet sich noch ein nettes Feature im -Ordner. Ein Klick  auf  „Gallery“ öffnet die Bilder in einer Bildershow incl. Diashow und sogar der Möglichkeit, seine hoch geladenen Bilder direkt als freizugeben und seinen Freunden die Möglichkeit zu geben, per eigener URL darauf zugreifen zu können.

Aber nicht nur Bilder kann man mit Freunden teilen. Über den Ordner „“ hat der Nutzer die Möglichkeit, Dateien mit anderen Personen zu teilen, die keine Dropbox nutzen. Hierbei werden die Dateien dabei direkt referenziert, sodass man die Funktion ähnlich wie ein Filehoster nutzen kann. Mittels der „„-Funktion bietet Dropbox darüber hinaus die Möglichkeit, Dateien oder ganze Ordner mit anderen Dropbox-Nutzern gemeinsan nutzen oder an gemeinsamen Projekten arbeiten zu können. Sollten mehrere Personen gleichzeitig eine Datei schreiben, wird dies als Konflikt erkannt und die konkurrierenden Versionen als getrennte Dateien abgelegt. Zusätzlich werden von bearbeiteten Dateien sämtliche Versionen abgelegt, auf die man über das Webinterface zugreifen kann. Dies gilt auch für gelöschte Dateien.

Seit der Version 0.7 bietet Dropbox auch die Möglichkeit, Dateien direkt im lokalen Netzwerk zu synchronisieren. ermöglicht so eine deutlich schnellere Synchronisation der Daten von Rechnern, die bereits lokal miteinander verbunden sind, da der Umweg über die Dropbox-Server ausbleibt. Somit bietet Dropbox eine gute Synchronisationsmöglichkeit für mehrere Computer in einem Netzwerk an.

Aber auch unterwegs muss man keinesfalls auf seine Daten verzichten. Dropbox bietet für mobile Geräte Clientlösungen für iPhone OS und Android an. Im Vergleich zu MobileMe-Lösung für die iDisk bietet die Dropbox auf dem iPhone vor allem einen besseren Umgang mit Fotos. Neben einer Thumbnail-Vorschau des Ordnerinhalts kann man auch direkt von einem Foto zum nächsten „wischen“ – beides Funktionen, die ich bei „iDisk for iPhone“ sehnlichst vermisse. Was der mobilen Dropbox hingegen noch fehlt, ist eine Cachingfunktion auf dem Gerät. Sehr gut funktioniert auch die Integration der Dropbox in auf dem Apple iPhone. Somit kann man seine Daten auch direkt auf dem iPhone bearbeiten.

Als zentrales Speichersystem wird für die Dropbox S3 von Amazon verwendet. Die Idee zu Dropbox entstand im November 2006, als Drew Houston in Boston seinen USB-Stick zu Hause vergessen hatte und so nicht an wichtige Daten kam. Obwohl noch keine offizielle API existiert, ist es dennoch möglich, aus anderen Anwendungen auf Dropbox-Daten zuzugreifen. Es existieren Plugins für Drupal, WordPress und Joomla.

Externe Links:

  • Dropbox Startseite – Neukunden erhalten durch meinen Empfehlungslink einen zusätzlichen Startbonus.

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Geschrieben von Oliver Hartwich
Erschienen am Dienstag, den 13. Juli 2010 um 12:18 Uhr | 25.598 Besuche
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