Sep15
2011

SugarSync – Noch eine Cloudlösung

Geschrieben 15. September 2011 von
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Bereits vor einiger Zeit stellte ich die Cloudlösung Dropbox vor. Inzwischen gehört meine zu meinem alltäglichen Arbeitsmitteln, vor allem, um auf meine Office-Dateien mit dem iPad zugreifen zu können und nicht unterwegs in Gefahr zu geraten, plötzlich doppelte Datenbestände zu haben. ist zweifelsohne die Nummer 1 der Cloudspeicherlösungen aus Sicht der -Geräte: Inzwischen bieten immer mehr Anbieter eine Dropbox-Schnittstelle für Ihre Apps an, mit der aus der App problemlos auf Dropbox-Inhalte zugreifen zu können. Auch für die Fotosammlung bietet sich ein Cloudspeicher an, damit man über diesen Weg problemlos sein Telefon als Bilderrahmen für unterwegs nutzen und somit seine Fotos überall sehen und zeigen kann, ohne aufwändig die Fotobestände auf seinem Handy speichern zu müssen.

Doch genau hier hat die Dropbox, oder vielmehr deren Mobile-App, starke Dezite. Mit der vor einigen Monaten erschienenden Version 1.4 für und iPad ist nicht nur ein Stillstand in die Entwicklung bei Dropbox eingekehrt, sondern sogar ein echter Rückschritt. Die Mobile-App eignet sich durch einen Spitscreen (links der Verzeichnisinhalt, rechts die Ansicht) wunderbar für Dokumente, aber die Bilderansicht haben die Entwickler wohl komplett vernachlässigt: Es gibt keine Icon-Vorschau mehr (also eine Miniaturansicht des Bildes im Icon am Dateinamen), so dass man bei der Suche eines bestimmten Fotos alle Bilder öffnen muss und auf einen Treffern hoffen muss. Absolut unverständlich ist aber der Fakt, dass mit der aktuellen Version 1.4 in der iPad-Version die Thumbnail-Vorschauseite (also der Indexseite aller Bilder im Ordner) verschwunden ist, auf der -Version aber noch vorhanden ist – ein unerklärlicher Rückschritt. Nervig ist auch, dass es es in der iPad-Version keine Vollbildansicht gibt, es ist immer oben die Kopfzeile sichtbar – in der -Version dagegen ist eine solche Vollbild-Ansicht vorhanden. Ich weiss echt nicht, was für einen Bock die Programmierer da geschossen haben.

Was gibt es sonst noch im Angebot? Super bislang war Apples iDisk und MobileMe in Verbindung mit . Fotos direkt von der Kamera in importieren, Album erzeugen und auf Wunsch einfach online-schalten. reduziert auf Wunsch automatisch die Bildgröße und schützt die Galerie mit einem Passwort. Durch die Umstellung auf die iCloud wird aber diesen Dienst abschalten und ersatzlos streichen. Muss also ein Ersatz her. Ein weitere Cloudlösung ist . glänzt eigentlich nur durch die Datenverschlüsselung, der in Java programmierte Rechner-Client ist genauso ressourcenfressend und unzuverlässig wie die Mobile-Apps für iPhone und co.

So ging meine Suche weiter und hatte letzte Woche einen Treffer: SugarSync. Diese Cloudlösung ist vom Aufbau ähnlich Dropbox: Man stellt Ordner auf dem Rechner zur Verfügung, die dann synchron (mit dem und mit anderen Rechnern) gehalten werden. Dazu gibt es Mobile-Apps und eine Zugriffsmöglichkeit über den Webbrowser. Interessant ist das Feature, dass automatisch aus allen Ordnern mit Bilder Fotogalerien ersellt werden. Diese können dann mit einem Klick freigegeben werden, beispielsweise per E-Mail oder per Weblink. Diese Galerien können dann auch problemlos über die Mobile-App auf dem oder Tablet abgerufen werden. Etwas nervig ist dabei, dass wirklich alle Ordner als einzelne Galerie abgelegt werden, also auch Unterordner von Galerien, die eigentlich Teil einer anderen Galerie sind. Innerhalb dieser Galerien gibt es eine Indexseite mit allen Bildern. Leider gibt es diese Vorschauseite bei „normalen“ Ordner nicht.

Anders ist es mit der Symbolvorschau, diese steht sowohl in der Galerieansicht („Photos“) als auch in der Dokumentenansicht („Files“). Natürlich gibt es bei SugarSync eine Vollbildansicht. Absolut interessant ist in dieser Vollbildansicht die Vorschaufunktion. Hier wird eine LowRes-Version des Bildes als Vollbild geladen, auf Klick kann dann die HighRes-Version des Fotos geladen werden. Somit kann man auch von unterwegs problemlos hochaufgelöste Fotos aufrufen, ohne Datenvolumen der UMTS-Flat zu verschwenden oder lange warten zu müssen.

Als neuer Nutzer erhält man zum Start 5 GB Onlinespeicher, das ist weit mehr als bei Dropbox oder Wuala. Folgt man einer Einladung eines bereits registrierten Nutzers, so erhält man satte 500 MB extra (ebenso wie der Eigentümer des Registrierungslinks) – man startet also mit 5,5 GB in die . Ist man erst mal registriert, kann man durch das Durcharbeiten einiger „Tutorials“ und das Installieren einer Desktopsoftware auf oder PC seinen Onlinespeicher nochmals erweitern. Daher hier mein Angebot, nutzt meinen Empfehlungslink und startet mit 5,5 statt 5 GB Cloudspeicher bei SugarSync:

Empfehlungslink für SugarSync: https://www.sugarsync.com/referral?rf=cd8a5955o95tp

Wem das alles nicht reicht, der kann seinen Speicher gegen Bezahlung jederzeit weiter vergrößern, beispielsweise gibt’s 30 GB für 49,99 $ jährlich oder 4,99 $ monatlich. Bei allen Tarifen erhält man die ersten 30 Tage sein Wunschupgrade kostenlos und mit Widerrufsrecht.

Alles in allem bietet SugarSync eine Menge an Funktionen, vor allem im Fotobereich. Jedoch scheinen die Anwendungen ein wenig überladen und unaufgeräumt. Bleibt hier die Hoffnung, dass durch Updates die Anwendungen weiter optimiert werden – ein Wunsch, den ich auch bei der Dropbox noch immer nicht aufgegeben habe …

Dateianzeige mit Vorschau-Icons

Indexseite bei Galerien

LowRes-Vollbild

echtes Vollbild ohne Rand, Kopf- oder Fußzeile)

"Open In" - Menü

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Geschrieben von Oliver Hartwich
Erschienen am Donnerstag, den 15. September 2011 um 23:20 Uhr | 11.450 Besuche
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