Nov24
2009

Festplattenaustausch in Apples MacbookPro

Geschrieben 24. November 2009 von
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Durch die Vergrößerung meiner Time-Capsule bot sich mir nun auch die Möglichkeit, auch endlich die interne Festplatte meines MacbookPros auszutauschen und so u.a. meine itunes-Sammlung komplett auf meinem Mac – und nicht wie bislang zum größten Teil auf einer externen Firewire-Platte – zu lagern. Natürlich hätte ich meine Mac-Platte auch ohne TC-Upgrade tauschen können, aber dann wäre die Time-Capsule von der Speicherkapazität übergelaufen und hätte begonnen, alte Backup-Daten zu löschen.

Also begann wieder die Suche nach einer passenden Festplatte. Erfahrungsgemäß wollte ich auch hier eine Western Digital Platte haben, war aber auch gegenüber anderen Herstellern aufgeschlossen. Neben der höheren Speicherkapazität wollte ich auch einen Performancesprung erzielen. Daher sollte dieneue Platte mit 7200 Umdrehungen pro Minute rotieren und einen größeren Zwischenspeicher haben. Daher kam von Western Digital nur die Scorpio-Black Serie in Frage. Leider war hier das 320GB-Modell das Maximum. Auch gab es einige Forenberichte, dass die WD3200BJKT bei meinem MacbookPro-Modell aufgrund der Bauart leichte Vibrationen an der Handballenauflage erzeugte und die Platte relativ warm würde. Daher suchte ich weiter. Eine große Auswahl gab es leider nicht, wenn man eine schnelle 7200er SATA-Platte mit 500 GB sucht. Aber ich wurde fündig: Seagate sollte es sein, ein Hersteller, den ich noch vor einiger Zeit vollständig ignoriert hätte. Aber seine -Serie wurde von vielen Anwendern gelobt. Auch seine ruhige und „coole“ Bauart kam meinem Macbook zu gute. Ein Nutzer in einem Apfelforum hatte genau mein Macbook und hat sich vier Wochen zuvor genau die Platte eingebaut, die ich auch kaufen wollte. Ein kurzer Erfahrungsaustausch dank „privater Nachricht“ brachten mir dann die letzte Bestätigung: Platte gefunden.

[aartikel]B002CQA2NU:right[/aartikel]Die Seagate Momentus 7200.4 gibt es in zwei Ausführungen, mit und ohne „“. bietet verbesserten Schutz der Daten vor Erschütterungen, die beim Betrieb der Festplatte auftreten können. Diese Funktion verringert die Wahrscheinlichkeit von Datenverlust, indem sie den Aktuator parkt, bevor es bei einem Fall aus über 20 Zentimeter Höhe (nominell) zu einer Erschütterung kommt. Die Festplatte verwendet einen auf der Leiterplatte montierten Fallsensor, um einen Fall des Laptops zu erkennen und Ihre Daten zu schützen. Das besitzt zwar mit dem () ein Sicherungssystem gegen Stöße und Fälle, aber da beide Plattenmodelle preislich sich nur um einen Euro (!) unterschieden und die beiden Systeme sich ergänzen (Der Sudden Motion Sensor ist in die Hauptplatine integriert, G-Force Protection ist Teil der Festplatte), fiel meine Wahl auf die Seagate Momentus 7200.4 G-Force 500GB SATA II, ST9500420ASG, also die Version mit dem Freifallsensor. Klick – klingeling – gekauft – und am nächsten Tag schon geliefert – wie bei amazon.de gewohnt. Vor dem Einbau habe ich die alte Platte auf die neue gespiegelt: Dazu die 7200.4 per Digitus USB2 Adapterkabel an den USB-Port angeschlossen und die „alte“ Platte per SuperDuper geklont. Dann das System herunterfahren.

Anschließend ging es ans Zerlegen meines geliebten MacbookPros. Eine detailierte und reich bebilderte Anleitung findet man – wie für alle Apple-Produkte – bei ifixit.com („Installing MacBook Pro 15“ Core 2 Duo Models A1226 and A1260 Hard Drive Replacement„). Wenn man sich an die Anleitung hält, ist der Austausch kein Problem. Zuvor sollte man sich aber unbedingt eine Torx-T6-Schraubendreher besorgen (gibts z.B. bei OBI in der Feinwerkzeugabteilung). Die ersten beiden Torx-Schrauben (unter dem Akku) kann man zwar noch mit einem kleinen „normalen“ Schraubendreher lösen, aber die Torx-Schrauben der Festplattenaufhängung sitzen so fest,dass man hier mit einem Nicht-T6-Dreher nur Schaden anrichtet. Mein zweiter Tipp ist, man lege sich eine alte Kreditkarte bereit, mit der man problemlos das Flachkabel für IR-Port und Schlummerlampe zu lösen, was klebend über die Festplatte verlegt ist, ohne es zu beschädigen. Sonst dauert die OP eine nicht länger als eine Viertelstunde. Anschließend das System wiederhochfahren und fertig.

Und tatsächlich – man merkt die Mehrleistung. Vor allem beim Systemstart fällt die bessere Performance auf. Spürbar schneller ist das System hochgefahren und nach dem Einloggen geht es wesentlich schneller, dass das System zu Ruhe kommt und alle Programme und Dienste gestartet hat. Ich finde die Festplatte auch extrem leise, man hört kaum die Plattenzugriffe – und das trotz der 7200 Umdrehungen. Und 500 GB Speicherkapazität sind sehr bequem. Eine stärkere Beanspruchung des Akkus kann ich nicht feststellen.

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Geschrieben von Oliver Hartwich
Erschienen am Dienstag, den 24. November 2009 um 11:28 Uhr | 16.350 Besuche
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