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micoach Connect macht das iPhone zum Personaltrainer

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micoach Connect [2] von Adidas

Das ging ja schneller als erwartet: Als ich letzte Woche meinen Erfahrungsbereicht über Adidas Trainingssystem micoach [3] schrieb, fand ich gerade die erste Meldung zu micoach connect. Hierbei handelt es sich um einen Dongle, der mit dem iPhone oder iPod touch verbunden wird und zusammen mit der micoach-App mit Herz- und Schrittsensor kommunizieren kann. Am Montag kam dann micoach connect in den Adidas Onlineshop [4].

micoach connect ersetzt den micoach Pacer und einen angeschlossenen MP3-Player: beide Funktionen übernimmt nun das iPhone. Weiterer Vorteil ist, dass man nun jeden gewünschten Kopfhörer mit iphone-tauglicher Fernbedienung nutzen kann, auf Wunsch sogar einen kabellosen Bluetooth-Kopfhörer [5] – wer auch beim Sport auf den kabellosen Komfort nicht verzichten möchte. Hier bietet sich beispielsweise das Nackenbügelsystem Sennheiser MM 100 [6] an.

[aartikel]B002O01L6Q:right[/aartikel]Alternativ bietet Sennheiser in Zusammenarbeit mit Adidas eine Sports-Ohrhörerserie an, die ich in meinem Erfahrungsbericht zum micoach bereits vorgestellt habe. Ich setze hier auf das Nackenbügelmodell PMX 680i Sports von Sennheiser [5]. Konnte ich bei Verwendung des Pacers die integrierte Kabelfernbedienung nicht nutzen, ist das nun kein Problem: Alle Tastenfunktionen (Steuerung des iPods und des Telefons) klappen hier problemlos – ein Kabeladapter wie bei Verwendung des Pacers ist nicht notwendig.

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micoach-Connect-Dongle für iPhone und iPod touch

Aber das ist nur der kleinste der Vorteile des micoach connect im Vergleich zum Pacer. Größter Pluspunkt ist, dass man nun neben der Ansagen der Trainingsanweisungen auch visuell mit Daten und Informationen während des Trainings versorgt wird. Man kann live sehen, in welche Belastungszone man gerade läuft oder wie wie lange man bereits unterwegs ist.

Darüber hinaus hat man nun neben den beiden micoach-Sensoren (Herz- und Schrittsensor) eine weitere Datenquelle dabei, die dem Pacer leider fehlt: ein GPS-Sensor. Man sieht nicht nur, wo man sich gerade befindet – viel interessanter ist die Funktion, dass die Laufroute aufgezeichnet wird und somit später problemlos ausgewertet werden kann.

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Perfekte Ergänzung zum micoach-Connect-System: Sennheisers Sport-Serie (hier der PMX 680i)

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, die Trainingsdaten direkt nach Ende der Trainingseinheit mit dem micoach-Server zu synchronisieren, man kann also direkt nach dem Training die Daten des Runs auf sein micoach-Profil schicken. Steht keine Online-Verbindung zur Verfügung (bspw. im Ausland), dann kann man die Trainingseinheit auch lokal auf dem iOS-Gerät speichern. Was der App leider noch fehlt, ist die Möglichkeit, auf dem iOS-Gerät neue Trainingsprogramme zu erstellen oder sein aktuelles Trainingsprogramm zu bearbeiten. Das ist weiterhin nur über die micoach-Webseite möglich. Bleibt zu hoffen, dass Adidas hier noch nachbessert und diese Funktionen in die App integriert.

Ansonsten ist der micoach-Dongle eine mehr als sinnvolle Alternative zum Pacer, auf den man nun getrost verzichten kann. Auch sind weitere Run-Apps auf dem iPhone nun überflüssig. Un die micoach-App eignet sich  (mit oder ohne Herzsensor) auch als Begleiter für andere Sportarten.

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