Jan30
2020
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne ( 3 Stimme/n, Durchschnitt: 5,00 von 5 [100,00%])
Loading...


… und ermöglicht somit für alle VISA- und MasterCard Kreditkarten. Dabei ist es egal, ob es sich um eine echte Kreditkarte, eine Debitkarte oder eine Prepaidkarte handelt.

Curve Card

Card

Bei der Banking-App Curve handelt es sich um ein britischen Finanzdienstleister, der seit letztem Jahr am Start ist. Curve ist kein traditioneller Kreditkartenanbieter sondern erlaubt vielmehr das Hinterlegen bestehender Kreditkarten von diversen Fremdbanken und bündelt sie in einer eigenen Karte (Debit Mastercard). Aktuell können VISA- und MasterCard Karten über die App hinterlegt werden, in naher Zukunft soll auch wohl auch die American Express funktionieren. Der Kunde selber bekommt eine „echte“ Karte auf dem Postweg (also nicht nur eine virtual card wie bspw. bei boon) mit  Kreditkartennummer, mit der er dann im Geschäft oder Internet wie gewohnt per Kreditkarte bezahlen kann.

"Go Back in Time". Bis 14 Tage nach Kauf kann die Buchung (einmalig) auf eine andere Karte verschoben werden.

„Go Back in Time“. Bis 14 Tage nach Kauf kann die Buchung (einmalig) auf eine andere Karte verschoben werden.

Somit ist es nun eigentlich nicht mehr notwendig, beim Besitz mehrerer Kreditkarten alle Karten mit sich in der Geldbörse durch die Gegend zu tragen. Man zahlt mit der Curve Card und wählt (vorab oder später) aus, auf welche der Kreditkarten die getätigte Zahlung belastet werden soll. Außer bei größeren Ausgaben (Stichwort Kreditrahmen) muss man ggf. die goldene VISA-Card aus dem Schrank holen, da natürlich beim Bezahlen mit der Curve Card die Limits dieser gelten und nicht die Limits der gewünschten Bezahlkarte. Das ist klar, denn an der Kasse wird ja die Curve Card verwendet und der Verkäufer fragt den Kaufpreis bei Curve ab. Bei der Curve Card selber liegt das Limit bei 2000 Pfund pro Tag, 5000 Pfund pro 30 Tage und 10.000 Pfund pro 365 Tage – da Curve ein britischer Anbieter ist, wird hier in britischen Pfund Sterling als Basiswährung gerechnet. (1 Pfund sind aktuell 1,18 Euro).

Wie schon erwähnt, erlaubt es die Curve-App dem Nutzern, die bei einem Einkauf belastete Karte auch nachträglich (14 Tage) noch zu wechseln, um etwa geschäftliche von privaten Ausgaben zu trennen oder Ausgaben auf andere Konten zu verteilen. In diesem Fall wird der ursprünglich abgebuchte Betrag einfach auf der Karte wieder gutgeschrieben und die Summe wird von der neu ausgewählten Karte eingezogen, sofern er nicht nicht abgebucht wurde. Standardmäßig legt man eine der hinterlegten Karten in der App als Bezahlungsziel fest.

Endlich: Die Curve Card in Apple Pay

Endlich: Die Curve Card in Apple Pay

So richtig interessant wurde die Sache nun Anfang der Woche, seit dem ist die Curve Card mit Apple Pay nutzbar. Das bietet zwei riesige Vorteile: Zum einen braucht man nun nur noch die Curve Card im Apple Pay anlegen (abgesehen von dem gerade beschriebenen Sonderfall), weil darüber alle bisherigen Karten verwendet werden können. Und mit Curve ist es nun möglich, auch Kreditkarten in Apple Pay zu nutzen, die bislang dieses Zahlungssystem nicht unterstützen. Alle Sonderfunktionen des Dienstes sollen dabei erhalten bleiben, darunter der Wegfall einer Auslandseinsatzgebühr oder das Sammeln von Bonuspunkten.

Curve bietet aktuell zwei Karten an: die blaue Karte („Curve blue„) ist kostenfrei und fungiert als „Proxy-Kreditkarte“. die schwarze Karte („Curve black„) kostet 9,99 EUR monatlich und bietet zusätzlich ein Versicherungspaket und höhere Limits bei Fremdwährung und Bargeldabhebung. Spannend ist nämlich, dass man mit dieser Karte auch Zahlungen in Fremdwährungen gebührenfrei durchführen kann: bei der Curve Blue bis 500 EUR pro Monat, danach fallen zwei Prozent Gebühren an. Bei der Curve Black fallen selber keine Fremdwährungsgebühren an, Curve weist aber darauf hin, dass ggf. „Andere Gebühren anfallen können“).

Mit beiden Karten ist ein Bargeldbezug am Automaten möglich, 200 EUR bei der blauen und 400 EUR bei der schwarzen ohne Gebühren durch Curve, es können aber Gebühren beim Kreditkartenanbieter der belastenden Karte entstehen.

Curve Cash: 1% "Instant Cashback" bei ausgewählten Verkäufern

Curve Cash: 1% „Instant Cashback“ bei ausgewählten Verkäufern

Curve Cash: 1% "Instant Cashback" bei ausgewählten Verkäufern

Curve Cash: 1% „Instant Cashback“ bei ausgewählten Verkäufern

Bei beiden Karten gibt es dazu noch das Rabatt-System „Curve Cash“. Hier kann man bis zu drei Verkäufer auswählen, bei denen dann Einkäufe mit de Curve Card mit einem Prozent Cashback vergütet werden. Diese Rabatte werden in der App gesammelt und können dann als Bezahlquelle ausgewählt werden. Diese Partner werden einfach über die App gewählt, bei mir sind hier aktuell Rewe, Lidl und Netto gewählt.

Eine für alle: Im Alltag ersetzt die Curve Card die alte Kreditkartensammlung. Diese kann nun gesichert daheim bleiben.

Eine für alle: Im Alltag ersetzt die Curve Card die alte Kreditkartensammlung. Diese kann nun gesichert daheim bleiben.

Aus meiner Sicht ist die Curve App die perfekte Ergänzung für alle Apple Pay Nutzer. Egal, ob die eigene Karte bereits von Apple Pay unterstützt wird oder nicht. Gerade für die täglichen Einkäufe im Supermarkt ideal geeignet, vor allem durch die nun ergänzte Apple Pay Kompatibilität. Wer sich für Curve interessiert, der kann sich einen Startbonus von 5 Pfund (knapp 6 Euro) sichern. Nutzt dazu einfach meinem Einladungslink oder die Registrierung mit meinem Promocode DXL77MQD. Beide (ich und du) bekommen dann 5 Pfund als Curve Cash gut geschrieben. Diese können dann für eine spätere Bezahlung mittels Curve genutzt werden.

Einladungslink / Promocode: https://www.curve.app/en/join#DXL77MQD

 

Mehr aus diesem Bereich:


Geschrieben von Oliver Hartwich
Erschienen am Donnerstag, den 30. Januar 2020 um 08:58 Uhr | 1.278 Besuche
Abgelegt unter iPhone

Tags: , , , ,


Kommentar schreiben


Diesen Beitrag drucken
Diesen Beitrag als PDF speichern

RSS-Feed  ·  RSS 2.0 Kommentar-Feed  ·   Trackback  ·   Permalink

Kommentiere diesen Beitrag





Highslide for Wordpress Plugin