Jan10
2010

Zu Besuch im Porsche-Museum in Stuttgart

Geschrieben 10. Januar 2010 von
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Wenn man den Begriff „Stuttgarter Autobauer“ hört, dann denkt man normalerweise sofort an die Automobile mit dem Stern auf der Motorhaube. Aber es gibt ja noch einen Automobilhersteller, der in der baden-württembergischen Landeshauptstadt ansässig ist, die Dr. Ing. h.c. F. . Bei den Stichworten „Mercedes“ und „Porsche“ fällt mir sofort der Mercedes-Benz 500 E der Baureihe 124 ein, den Mercedes bei Porsche 10.479-mal bauen liess. Die luxuriöse Limousine mit einem 326 PS starken Motor beauftragte 1988 die Daimler-Benz AG in Zuffenhausen. Für mich Grund, bei meinem letzten Stuttgart-Besuch Anfang Januar einen Besuch im (neuen) mit einzuplanen.

Nachdem ein zunächst diskutiertes Museumsprojekt zusammen mit Mercedes-Benz auf dem ehemaligen Messegelände Killesberg nicht zustande kam, begann Porsche mit den Planungen für ein neues am Hauptsitz in Stuttgart-Zuffenhausen. Im Oktober 2005 begann der Bau des Museums. Die offizielle Einweihung fand am 28. Januar 2009 im Rahmen eines Festaktes statt – die Eröffnung für die Allgemeinheit folgte am 31. Januar 2009.

Die eigentliche Ausstellung befindet sich auf einer weiträumigen Fläche im Obergeschoss des Museumsgebäudes. Drei Themengebiete werden im Porsche-Museum gezeigt: Außen, gegen den Uhrzeigersinn, befindn sich Exponate, die die Geschichte von Porsches Straßenfahrzeugen widerspiegeln. Im Innenbereich befinden sich Ausstellungen zur Porsche-Entwicklung, wie Design und – Hier finden sich auch die zersägten 911er und ein aufgeschnittener Panamera. Unterstrichen wird diese Ausstellung durch Multimedia-Terminals und diverse Videosequenzen. Dazu kommen immer wieder Inseln, auf denen die Motorsport-Geschichte durch mehrere Fahrzeuge gezeigt wird. Auch sind einige wenige, aber interessante Studien gezeigt, wie die Boxter-Studie oder ein verlängerter 911. Für meinen Geschmack kommt aber die Fahrzeug-Historie viel zu kurz. Zwar sieht man zahlreiche 356er und einige Ur-911er, aber gerade die 70er, 80er und 90er Jahre werden kaum gezeigt. Die 911er Baureihen der 1990er Jahre sind gar nicht zu sehen. Dafür wird viel zu viel Raum dem Motorsport gewidmet. Interessante Exponate sind der Porsche-Träkker, die beiden Porsche-Polizeiwagen oder der 924, Baustufe 1. Klein, aber fein – alles in allem ein interessanter Besuch, aber wer durch das Mercedes-Museum verwöhnt ist, kann enttäuscht sein.

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Geschrieben von Oliver Hartwich
Erschienen am Sonntag, den 10. Januar 2010 um 19:08 Uhr | 115.031 Besuche
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