Aug01
2017
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Dies ist einer der bei mir absolut seltenen Fälle, wo ich mich von TV-Werbung zum Kauf inspirieren lies. Aber als ich zum ersten Mal vor einigen Wochen den -Spot zum neuen GigaCube sah, war ich schon mehr als interessiert: Ein Router mit 50 GB Highspeed-Volumen für 25 EUR im Monat (als Vodafone-Kunde) – und dann auch nur, wenn ich in diesem Monat den Router tatsächlich auch genutzt habe. Verbraucht man kein Datenvolumen, zahlt man auch keine Grundgebühr.

Inzwischen ist der GigaCube (wobei das alles andere als ein Würfel ist) bestellt und zwei Tage später geliefert worden. Ich habe mich für den Tarif GigaCube Flex (https://www.vodafone.de/privat/mobiles-internet-dsl/gigacube-flex.html) entschieden, also mit dem Vorteil, nur zu zahlen, wenn man ihn auch nutzt. Vodafone berechnet diese Option lediglich durch einen einmaligen Gerätepreis von 49,90 EUR zu Vertragsbeginn – die monatliche Grundgebühr ist beim GigaCube und GigaCube Flex identisch. Im Detail zahlt man: 34,99 EUR bzw. 24,99 EUR wenn man bereits Vodafone Kunde ist. Und es ist bei allen Vertragsvarianten eine einmalige Einrichtungsgebühr von 39,99 EUR fällig.

HUAWEI HiLink App

HiLink App

Für mich werden hier zwei interessante Teile geboten, von denen gerade der zweite Teil absolut interessant ist. Auf der einen Seite erhält man hier den LTE-Router Huawei 4GRouter B528 zum einmaligen Preis von knappen 50 Euro. Klar gibt es auch kleinere LTE-WLAN-Router, aber dieser bietet eben den Vorteil, dass er direkt am Stromnetz betrieben wird und aufgrund seiner Bauform eine sehr gute Empfangsleistung (LTE) und Sendeleistung (WLAN) hat – beide Punkte sind in der Regel Probleme bei den kleinen LTE-Routern.

Praktisch ist auch die Möglichkeit, diesen GigaCube im Auto, Wohnwagen oder Boot zu betreiben, wenn man sich einen 12/230V Converter (z.B. den BESTEK Spannungswandler Mini Wechselrichter DC 12V auf AC 230V mit USB, Zigarettenanzünder, EU) zulegt. Einen eigenen Akku besitzt der GigaCube (a.k.a. Huawei B528s) jedoch nicht.

Zu erwähnen ist noch, dass der GigaCube weder „gebrandet“ noch „gelockt“ ist. Man erhält sogar die originale HUAWEI-Kiste als Verpackung mit einem Vodafone-Überzieher. Ich erwähne das, weil man eben jede SIM-Karte aus jedem Netz in dem GigaCube betreiben kann.

Und so kommen wir zum zweiten Teil des Angebots, denn das Gerät selber ist bei weitem nicht das interessanteste an diesem Vodafone-Vertrag: Ebenso wie das Gerät frei für alle Karten ist, ist die Karte auch in jedem Datengerät verwendbar. Man bekommt hier also eine 50 GB LTE-Datenkarte für 25 EUR im Monat. Zwar ist die Übertragungsraten auf 150 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload beschränkt, aber das sollte nicht wirklich das Problem sein. Zum einen liegt man auch mit den theoretischen 150 MBit/s in der Regel über der Übertragungsrate, die man daheim zur Verfügung hat, zum anderen werden diese in freier Wildbahn eh nicht erreicht. In erreiche ich im Vodafone-Netz im Alltag Raten von 40 bis 60 MBit/s (DL) bzw. 10 bis 30 MBit/s (UL). Damit liege ich i.d.R. über meinen VDSL-Werten (50 / 10), die mir zuhause geboten werden.

GigaCube SIM-Karte ohne Router im iPad

GigaCube SIM-Karte ohne Router im iPad

Und das Spannende ist nun, dass diese SIM-Karte nicht nur im GigaCube verwendet werden kann, sondern in jedem Endgerät. Ich habe die Karte in einem iPad mini 4 problemlos getestet. Man muss lediglich den APN von „web.vodafone.de“ auf „home.vodafone.de“ umstellen. Dann kann man die 50 GB LTE-Volumen für 25 EUR in jedem LTE-fähigen Gerät nutzen. Vergleichbare Angebote (D-Netz mit LTE) sind schwer zu finden – der Vodafone Tarif bietet 12 GB für 30 EUR im Monat. Hier bekommt man zusätzlich LTE max (also keine Bandbreitenbeschränkung) und EU Roaming. Man zahlt aber die 30 EUR jeden Monat, auch wenn man den Vertag nicht nutzt. Nachteil des GigaCube ist, dass die Nutzung nur in Deutschland möglich ist, man hat also keine Option.

Für mich ist die Option „Zahlung nur bei Nutzung“ der RIESEN Vorteil des GigaCube Flex. Im Detail sieht das so aus: Wenn man in einem Rechnungszeitraum keine Frei-GB verbraucht haben, zahlt man auch nichts. Der Basispreis auf der Rechnung am Ende Ihres Rechnungszeitraums ist also 0 Euro. Das ist dann ein sogenannter Freimonat. Die Anzahl der Freimonate ist unbegrenzt. Diese Freimonate werden auch nicht am Ende der Laufzeit ans Vertragsende drangehängt, der Vertag endet also so oder so nach 24 Monaten, auch wenn man in dieser Zeit den GigaCube gar nicht verwendet hat.

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Geschrieben von Oliver Hartwich
Erschienen am Dienstag, den 01. August 2017 um 08:39 Uhr | 1.839 Besuche
Abgelegt unter Mobilfunk

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4 Kommentare zum Beitrag “Vodafone GigaCube Flex – Erfahrungsbericht des LTE-Hotspots”

  1. 1
    Matze schreibt:

    Hallo Oliver,
    ich besitze ebenfalls ein iPad mini 4 und wollte mir auch den gigacube holen. Wo müsste ich den APN umstellen?
    Gruß

  2. 2
    Oliver schreibt:

    Hallo, einfach unter den Einstellungen den Punkt „Mobiles Netz“ öffnen. Dort kann man dann unter „Datenoptionen“ und „Mobiles Datennetzwerk“ (iPhone) bzw. „APN-Einstellungen“ (iPad) den APN sehen und ändern (beides iOS 11).

    Gruß, Oliver

  3. 3
    H.W.Pfeifer schreibt:

    Ich habe mir am 16.10.2017 den GigaCube einschließlich Flex-Vertrag zugelegt. Ich benutze das Teil in einem Wohnwagen und es funktioniert einwandfrei.-
    Nur über die monatlichen Kosten hält man sich bei der Fa. Vodafone sehr bedeckt. Richtig ist, dass man einen Rechnungszeitraum zugewiesen bekommt. In meinem Fall wurde das Gerät am 16.10.2017 an die Steckdose angeschlossen und aktiviert. Mein zugeteilter Zyklus des Abrechnungszeitraums von Vodafone beläuft sich vom 22.10.des laufenden Monats bis zum 21.10.2017. und liegt wie angegeben bei 34.99€ Die 6 Tage vor dem Zugeteilten Zyklus werden bei der ersten Abrechnung nur anteilmäßig abgerechnet. Die Betonung liegt auf erste Abrechnung. Bei der nächsten Abrechnung sieht das dann ganz anders aus. Beispiel: Ich schalte den GigaCube am 13.Januar ein, dann sind es 9 Tage Aktivierung bis zu meinem von Vodafone eingestellten Abrechnungszeitraum. Diesen Zeitraum von 9 Tagen Aktivierung wird nun nicht mehr anteilmäßig, wie beim ersten Einschalten abgerechnet ,sondern mit vollem Preis von 34.99€. Ab 22. des laufenden Monats, sofern ich das Gerät eigeschaltet lasse, bis zum 21. des laufenden Monats muss ich natürlich meinen Monatsbeitrag von 34.99€ auch zahlen. Fazit in diesem Fall: Kosten von 69,98€ fallen an. Da frage ich mich wo die Flexibilität, die von Vodafone so angepriesen wird bleibt. Wenn es also nicht so teuer werden soll, schalte ich den GigaCube am 22.des laufenden Monats ein und am 21. des folgenden Monats wieder aus. Im Vodafoneschop wird man leider darüber nicht vernünftig aufgeklärt. Sehr schade!!! Für zwei Tage einschalten 34.99€ doch recht teuer, das sollte man bedenken.

  4. 4
    H.W.Pfeifer schreibt:

    Leider hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen: Mein zugeteilter Zyklus muss heißen: natürlich vom 22.10. bis 21.11. bzw. immer vom 22. bis zum 21. des laufenden Monats ( 30 Tage)

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